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Hilfe bei Long-und Post-Covid

„Nach Long- und Post-Covid“ zur Normalität zurückkehren!

Covid ist keine einfache Grippe, sondern eine komplexe Multisystemerkrankung, die sich nicht nur auf das kardiopulmonale (Herz-Lunge) System beschränkt, sondern den ganzen Organismus betreffen kann

Zahlreiche Menschen haben nach einer Corona-Infektion mit langfristigen Folgen und Komplikationen zu kämpfen, dem Long-Covid-Syndrom.  Halten die Symptome länger als zwölf Wochen an, so spricht man von einem Post-Covid-Syndrom. Symptome wie Kopfschmerzen, Brain Fog, schnelle Ermüdung und Erschöpfung, Kurzatmigkeit, Schlafstörungen, Husten oder auch Ängste halten wochenlang an. Der Organismus scheint es nicht zu schaffen, die letzten Infektionsherde zu bekämpfen, um so zu seiner Normalform zurückzukehren.

Wir Menschen sind Individuen. Daher benötigen wir im Falle einer Krankheit eine individuell abgestimmte Therapie, deren Ansätze vielseitig aufgestellt sein sollten.

Drei große Regulationssysteme steuern unseren Körper.

Das Nervensystem, das Stoffwechselsystem und das Immunsystem. Dazu kommt noch unsere Psyche, die uns helfen, aber auch alles blockieren kann. Hier spricht man von einem Psycho-Neuro-Immunologischen System, das eng miteinander verzahnt ist. Alle zusammen regulieren den Organismus.

Immunsystem mit der Ernährung stärken - über den Darm

Eine Ernährungs- und Darmtherapie in unserer Praxis, bietet verschiedene Ansätze, um die Genesung zu unterstützen. Enorm positiv wirkt sich ein intakter Darm auf die Immunabwehr und auf unsere Rekonvaleszenz aus.      

Neben Probiotika haben auch Präbiotika eine gesundheitsfördernde Wirkung auf den Darm. Viel Gemüse und vor allem auch Ballaststoffe bieten die Nahrungsgrundlage für die nützlichen Mikroorganismen im Verdauungssystem.

Ich empfehle, Vitamine und Mineralien zur Prävention einzunehmen. Vitamine sind für unseren Organismus essenzielle und lebenswichtige Stoffe. Daher sollte in Zeiten mit einem erhöhten Infektionsrisiko insbesondere die Vitamine C, D, E,B6,B12, sowie Folsäure, die Omega-3-Fettsäuren und Mineralstoffe wie Zink, Selen, Eisen, Kupfer und Magnesium ergänzend zu einer ausgewogenen Ernährung eingenommen werden. 

 

Antientzündliche Ernährung bei Long Covid.

Gemüse und Kräuter, die entzündungshemmende Substanzen enthalten, die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe und Antioxidantien, können energieraubende Entzündungsprozesse im Organismus stoppen. Um die Abwehrkräfte zu stärken, empfehle ich während und nach einer Viruserkrankung auf eine pflanzenbasierte Ernährung umzustellen. Auf Fertigprodukte und Backwaren, die viel Zucker enthalten und dadurch den Organismus schwächen, in dieser Zeit zu verzichten.

So kann eine antientzündliche Ernährung aussehen: 

  • hochwertige, Omega 3 Pflanzenöle
  • pflanzliche Proteine aus Hülsenfrüchten, Nüssen, Kernen, Samen,
  • wenig bis gar keine Wurstwaren, da sie Entzündungen fördern können 
  • auf Kohlenhydrate wie Zucker, Weizenmehl und Alkohol verzichten, stattdessen durch komplexe Kohlenhydrate wie Kamut, Emmer, Hafer und Vollkorngetreide ersetzen.
  • eine regelmäßige Mahlzeitenstruktur von 4 bis 5 kleineren Mahlzeiten. Mehrstündige Essenspausen, in denen mindestens drei bis vier Stunden nicht gegessen und nur Wasser oder Tee getrunken werden, um den Verdauungstrakt und den Blutzuckerspiegel zu entlasten. Keine Diäten in der Zeit der Rekonvaleszenz.

Infektionen und Übergewicht: Auch das Abnehmen kann Symptome bessern

Wer übergewichtig ist, sollte zusätzlich eine Gewichtsreduktion (keine Diäten) anstreben. Da das Bauchfett entzündungsfördernde Botenstoffe produziert und somit den Krankheitsprozess aufrechterhält. Auch Bewegung wirkt sich positiv auf verbleibende Erschöpfung nach einer Coronaerkrankung aus.

Ich kann in meiner Praxis häufig feststellen, dass sich die Symptome meiner Klienten durch eine individuelle Ernährungs- und Darmtherapie und nach einer orthomolekularen-Nährstofftherapie verbessern. Dies geschieht allerdings nicht über Nacht, hier ist Geduld und Ausdauer gefragt. Doch diese Umstellung stellt eine Lösung dar, um wieder die letzten Infektionsherde zu bekämpfen und dadurch zu seiner Normalform zurückzukehren.

Phase 1: Akute Covid-Erkrankung umfasst Symptome bis 4 Wochen nach nachgewiesener akuter Covid-Erkrankung.

Phase 2: Subakute Krankheitssymptome. Long Covid umfasst fortbestehende Covid –Symptome von länger als 4 Wochen bis 12 Wochen nach Symptombeginn.

Phase 3: Vom „Post-Covid-Syndrom“ spricht man, wenn die Beschwerden mehr als 12 Wochen nach Erkrankung noch vorliegen und nicht anderweitig erklärt werden können.

 

Covid, die 3 Phasen der Erkrankung

Phase 1: Akute Covid-Erkrankung umfasst Symptome bis 4 Wochen nach nachgewiesener akuter Covid-Erkrankung.

Phase 2: Subakute Krankheitssymptome. Long Covid umfasst fortbestehende Covid –Symptome von länger als 4 Wochen bis 12 Wochen nach Symptombeginn.

Phase 3: Vom „Post-Covid-Syndrom“ spricht man, wenn die Beschwerden mehr als 12 Wochen nach Erkrankung noch vorliegen und nicht anderweitig erklärt werden können.

 

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Elke Binder