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Reizdarmsyndrom - Symptome, Ursachen und Lösungen

Brunnenkresse

Ein Reizdarm kann mit einer typgerechten Ernährung erfolgreich gelindert werden und gesunden.

Leider nimmt das Reizdarm-Syndrom immer mehr zu.

Laut Statistik leiden heute etwa 15 Millionen Menschen in Deutschland an einer Reizdarmsymptomatik. Es handelt sich damit um ein wahres Volksleiden.

Ursachen: 

Stress und Zeitdruck am Arbeitsplatz in der Familie und in der Freizeit behindern nicht nur die mentale Leistungskraft, sondern wirken sich auch negativ auf unsere Verdauungsorgane aus. Die Tätigkeit des Darms und seine Verdauung wird bei Stress stark eingeschränkt, was zur Folge hat, dass die zugeführte Nahrung nicht richtig verdaut werden kann.

Typische Reizdarm-Symptome sind Durchfall und Verstopfung, Blähbauch und Bauchkrämpfe, aber auch Übelkeit und Sodbrennen. Diese Symptome treten zum Teil abwechselnd oder auch gleichzeitig auf.

Die Ursache für das Reizdarm-Syndrom ist mitunter nicht leicht erklärbar. Oft liegt keine herkömmliche Darmerkrankung zugrunde. Das Reizdarm-Syndrom wird mit einer Überstimulation bzw. Überreaktion der Nerven und Muskeln im Dickdarm erklärt. Falsche Essgewohnheiten, Fertigprodukte, einseitige Ernährung, zu viel Süßes und zu viel Weizen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten aber auch Stress, Sorgen, sowie Allergien können dazu beitragen, die Reizdarmsymptomatik auszulösen.

Lösungen:

Immer mehr Wissenschaftler, gehen jedoch davon aus, dass eine geschädigte Darmbarriere die Hauptursache ist.

Im Bereich der Ernährungswissenschaften werden unterschiedliche Ansätze zur Regulierung der Reizdarmsymptomatik diskutiert. Eine der wichtigsten Erkenntnisse in diesem Zusammenhang ist die individuelle, ganzheitliche Ernährungsumstellung in der sowohl die Psyche als auch der individuelle Stoffwechsel in Betracht gezogen werden.

Hier richtet sich der individuelle Stoffwechsel laut William L. Wolcott der dies in seinem Buch „essen was mein Körper braucht“ erklärt, nach dem Sympathikus (der aktiven und abbauenden Phase des Körpers) und dem Parasympathikus (der ruhenden und aufbauenden Phase des Körpers), sowie laut Dr. George Watson nach dem Energiestoffwechsel (dem Verbrennungssystem) und auch der individuellen Enzymzusammensetzung des Körpers im Mund, Magen und Darm.

Diese Kontrollsysteme erhalten das innere Gleichgewicht (die aufbauende sowie abbauende Phase) aufrecht. Die passenden für jeden Stoffwechseltyp individuell errechneten Makronährstoffe (Eiweiß, Kohlenhydrate und Fette), stabilisieren dabei die Stoffwechselrate, wodurch die Darmgesundheit gewährleistet wird.

Mit welchen Maßnahmen können Entlastung, Versorgungsoptimierung und Gesundung noch ermöglicht werden?

Ein weiteres Thema sind die Verdauungssäfte. Wenn diese nicht in ausreichender Menge und Konzentration vom Körper produziert werden, kann die Nahrung im Dünndarm nicht richtig aufgeschlossen und die in ihr enthaltenen Nährstoffe nicht freigesetzt werden.

 

Meine Empfehlung:

Es ist zu Beginn einer Ernährungstherapie bei Reizdarm-Syndrom sinnvoll, deren Produktion anzuregen, z.B. durch trinken bitterer Kräuter wie Schafgarbe, Wermut oder Nahrungsergänzungen einzusetzen, die den Körper in seiner Verdauungsarbeit unterstützen.

Z.B. spezielle Bakterienkulturen wie Lactobacillus und Bifidobacterien. Sie stärken die Darmbarriere, indem sie sich wie ein Pflaster auf die gereizte Darmwand legen.

Hingegen Schmerzmittel und Säureblocker zur Behandlung von Darmproblemen einzusetzen lindern nur die Symptome.

Doch um langfristig den Darm zu entlasten muss nach dem individuellen Stoffwechselbedarf der Anteil von Eiweiß, Fett, und Kohlenhydrate gegessen werden um eine Maldigestion zu verhindern.

D.h. das Verdauungssystem muss in die Lage versetzt werden, die in der Nahrung enthaltenen Stoffe vollständig freizusetzen und vollständig zu verdauen.

Problematisch zeigen sich vor allem Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Diese bleiben oft unerkannt. Da sie sich nach dem essen - scheinbar- positiv auswirken und erst später unterschwellig und langfristig den Darm schädigen und/oder reizen.

Solche Unverträglichkeiten werden dann nicht bemerkt und es wird nicht erkannt, welches Nahrungsmittel (oder welche Nahrungsmittelkombination) der Auslöser ist.

Dies heißt es auf jeden Fall abzuklären.

So sieht die Praxis aus:

In meiner Praxis verwende ich ein alternativmedizinisches Testverfahren, eine besondere Form der Physioenergetischen Messung, womit ich den individuellen Nährstoffbedarf des Körpers (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett) ermittle und gleichzeitig Lebensmittelunverträglichkeiten die den Darm schwächen, heraus messen kann.

Ohne Blutentnahme und völlig schmerzfrei

Diese Messungen zusammen mit den Angaben zur Anamnese stellen die Grundlage einer ganzheitlichen Ernährungsumstellung dar.

Gesundheit wird am besten von gesunden Nahrungsmitteln unterstützt.

Möchten Sie Ihren Körper mit möglichst guten Nährstoffen versorgen, sollten Sie auf das reichhaltige Angebot der Natur zurückgreifen und industrielle Produkte so weit wie möglich meiden.

Vermeiden Sie deshalb veränderte Nahrungsmittel, die durch Verarbeitung, Koservierung, Färbung, Stabilisatoren, Geschmacksverstärker, Hormonzugaben, Homogenisierung, Pasteurisierung oder ähnliche Prozesse künstlich verändert wurden. Essen Sie möglichst Nahrungsmittel aus Ihrer Gegend, frisch und reif geerntet. Benutzen Sie nur gutes Meersalz oder Steinsalz (ohne Jod, Fluor und Streuzusätze).

Ein Reizdarm kann mit einer typgerechten Ernährung erfolgreich gelindert werden und gesunden.

 

Kontakt

Elke Binder
Ganzheitliche Ernährungsberatung

Pettenkoferstraße 1b
87439 Kempten
(im Ärztehaus am Ring)

Telefon: 0831 / 512 613 33
Fax: 0831 / 512 613 32

Elke Binder